Teil 2: Einführung in den Google Tag Manager

Im ersten Teil zur Einführung in den Google Tag Manager habe ich Ihnen die Funktion, Vorteile und Stolpersteine des Google Tag Managers aufgezeigt. Heute möchte ich Ihnen gerne die ersten Schritte zur Implementation des Google Tag Managers erläutern.
Idealerweise haben Sie bereits einen Google Analytics Account aufgesetzt, denn Sie benötigen die Google Analytics ID. Sollten Sie noch keinen Google Analytics Account eingerichtet haben, folgen Sie gerne der Anleitung unserer Blogreihe zum Thema „Erste Schritte mit Google Analytics“. Den Schritt, den Sie hier aber überspringen können, ist die Einbindung des Analytics Code auf Ihrer Website. Denn an seine Stelle tritt der Code für den Google Tag Manager Container.

Schritt 1 – Google Tag Manager Konto und Container einrichten

Gehen Sie auf die Google Tag Manager Website und richten Sie sich ein Konto ein. Sobald Sie das Konto angelegt haben befinden Sie sich auch schon auf der Oberfläche Ihres Google Tag Manager Kontos. Hier besteht der nächste Schritt darin, sich einen Account anzulegen:
Dazu klicken Sie einfach auf „Create Account“ und geben diesem einen Namen, beispielsweise den Namen Ihrer Firma. Richten Sie nun im Anschluss Ihren ersten Container ein. Sie erhalten folgend den Container-Tag, den Sie nun auf Ihrer Website direkt nach dem sich öffnenden <body>-Tag integrieren müssen. Sollten Sie beispielsweise Magento für einen E-Shop im Einsatz haben, müssen Sie noch entsprechend den Tag Manager im Dropdown Menu im Magento Backend auswählen. Nachdem Sie den Account und Container eingerichtet haben, können Sie beginnen, den Container entsprechend Ihrer Ansprüche einzurichten.

Schritt 2 – Vordefinierte Variablen freigeben

Sie bewegen sich nun im „Workspace“ Bereich. Navigieren Sie über die Seitenleiste zum Navigationspunkt „Variables“. Ich empfehle Ihnen als ersten Schritt, benötigte „Built-In Variables“ freizugeben. Dazu klicken Sie auf „Configure“ und setzen entsprechende Häkchen bei den benötigten Variablen. Welche Variablen Sie hier benötigen, definiert sich über Ihre ganz individuellen Ansprüche. Wollen Sie beispielsweise damit beginnen, bestimmte Klicks zu messen, wählen Sie alle Punkte in der Kategorie „Clicks“. Rein theoretisch können Sie auch einfach alle Variablen aktivieren. Diese werden dann aber auch allesamt in der entsprechenden Auswahl angezeigt, was recht schnell unübersichtlich werden kann. Ich empfehle daher, die Variablen auszuwählen, die Sie auch wirklich benötigen.

Schritt 3 – Benutzerdefinierte Variablen einrichten

Nachdem Sie die „Built-In Variables“ freigegeben haben, sollten Sie eigene Variablen wie beispielsweise die Google Analytics ID einrichten, um diese später bei der Erstellung der Tags automatisch aus den verfügbaren Variablen auswählen zu können.
Klicken Sie dazu unter „User-Defined Variables“ auf „New“:
Daraufhin öffnet sich folgendes Eingabefenster:
Geben Sie der Variable einen Titel, beispielsweise Analytics-ID. Klicken Sie anschliessend auf den mittleren Bereich des Eingabefensters. Auf der rechten Seite öffnet sich ein weiteres Fenster. Für die Analytics ID wählen Sie unter der Kategorie „Utilities“ die Funktionalität „Constant“. Im neuen Fenster geben Sie die Analytics ID ein, die Sie aus Ihrem Analytics Konto erhalten. Danach wählen Sie speichern und gelangen zurück zur Übersicht aller Variablen. Hier können Sie nun weitere benutzerdefinierte Variablen anlegen.
Haben Sie alle benötigten Variablen eingerichtet, können Sie damit beginnen, Tags zu konfigurieren und dazugehörige Trigger zu definieren. Wie genau das funktioniert und wie Sie zukünftig den Überblick über Ihren Google Tag Manager Container behalten, erkläre ich Ihnen gerne im dritten Teil zu „Einführung in den Google Tag Manager“. Sollten Sie Fragen haben oder Anregungen, zögern Sie nicht, einen entsprechenden Kommentar zu hinterlassen. Ansonsten wünsche ich viel Spass beim Einrichten Ihres Tag Manager Kontos, Accounts und Containers und freue mich darauf, im dritten Teil weitere Empfehlungen mit Ihnen zu teilen.